Stadtwald (41)

Spaziergang mit Beispielen des Reformstädtebaus, Stadtwald, Schillerwiese, Schillerbrunnen
  • Der Reformstädtebau-Spaziergang Süd-Ost ist das Pendant zum Reformstädtebau-Spaziergang Süd-West.

    An diesem Spaziergang lässt sich gut die Anstrengung der damaligen Stadt Essen erkennen, Wohnsiedlungen mit dem umliegenden Grün zu verbinden. Auf dem Weg liegen die Reformsiedlungen Eyhof – mit zentraler Grünachse dem Grünhof – die Siedlung Ulmenhof und der Altenhof 2. Zwischen den Siedlungen liegt der Essener Stadtwald.

    Der Wald spielte schon im Industriezeitalter eine wichtige Rolle als Erholungsort für den gestressten Großstädter. Die Stadt Essen war damals bestrebt, einen vorhandenen Naturwald nach den Bedürfnissen der Bevölkerung umzugestalten. Der Stadtwald Essen bekam Wanderwege, den Schillerbrunnen, die Schillerwiese (Volks- und Festwiese). Auch ein Naturtheater war geplant, wurde aber nicht fertiggestellt. Man sieht heute noch rudimentäre Reste. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Stadt Essen mit dem Stadtwald ein anschauliches Beispiel einer vorausschauenden und modernen Grünflächenpolitik vorweisen kann.

    Wegbeschreibung

    Von (H) Zeche Ludwig
    100 m bis zum Grüngebiet

    Rechts in Kaninenberghöhe bis links Ortswanderweg Steele-Werden  führt bis Schillerbrunnen/-wiese

    GPS geführter Naturspaziergang