Wiebeanlage im Moltkeviertel (39)

Axial angelegte Grünanlage im Süden des Moltkeviertels umringt von privaten Gärten, ab 1926 erstmals in Deutschland in dieser Form umgesetzt
  • Die Wiebeanlage entstand 1926 – ihre Besonderheit ist es, dass sich die öffentliche Grünanlage optisch in die umliegenden privaten Gärten fortsetzt. Dies war zum damaligen Zeitpunkt eine Neuerung im deutschen Städtebau. Benannt ist die Anlage nach Friedrich Wiebe, einem früheren städtischen Beigeordneten. Die dreiteilige Park- und Grünanlage ist in Terrassen ansteigend mit Blickachse auf die Hubertuskirche angelegt. Der mittlere Teil bildet einen Spielplatz, an dessen südwestlichem Rand sich eine kleine Kapelle befindet, die ursprünglich bei der Zeche Ludwig stand und von den dort beschäftigten Bergleuten besucht wurde.

    Wegbeschreibung

    Von (H) Töpferstraße
    150 m bis zur Wiebeanlage

    Töpferstraße Richtung Nordosten folgen bis links in Wiebeanlage